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Bewerbungsverfahren

Das Bewerbungsverfahren im mittleren Justizdienst (Laufbahnzweig Allgemeiner Vollzugsdienst) besteht aus mehreren Elementen, die auf den folgenden Seiten beschrieben werden.

Vorstellungsgespräch 
Psychosoziale Eignungsprüfung Teil 1
Psychosoziale Eignungsprüfung Teil 2
Zentrales Verfahren
Amtsärztliche Untersuchung  


Vorstellungsgespräch

Nach der Vorauswahl der Bewerber möchten wir Sie nun näher kennenlernen: Wir laden zu einem Vorstellungsgespräch ein. Der Termin wird Ihnen zeitig vorab schriftlich mitgeteilt. Sofern Ihnen Unterlagen, z. B. Personalbogen, Fragebögen, Belehrungen pp. mit der Einladung zugesandt wurden, bringen Sie diese Bitte zum Vorstellungsgespräch mit.

Am Tag des Vorstellungsgesprächs melden Sie sich bitte mit Ihrem Einladungsschreiben und Ihrem Personalausweis oder Reisepass an der Außenpforte der Behörde. Sie erhalten dort einen Besucherausweis und werden zu dem Raum in dem das Vorstellungsgespräch stattfindet, geführt.

Das Vorstellungsgespräch besteht aus einem Gespräch mit der Auswahlkommision, der in der Regel die Behördenleitung, die Geschäftsleitung, Bedienstete der Fachrichtung für die Sie sich bewerben sowie der behördlichen Gremien, wie z. B. Personalrat angehören.

Wir stellen Ihnen die Behörde vor, besprechen unsere Leistungen (siehe "Infoblatt über Besoldung" (PDF)  ) und natürlich die ausgeschriebene Position. Wir möchten Sie, vor allem Ihre Persönlichkeit, Ihre Motive für die Bewerbung sowie Ihre Ziele für die Zukunft kennen lernen. Überzeugen Sie uns!

Der erste Teil der Psychosozialen Eignungsprüfung besteht aus einem schriftlichen Test und einem Fitnesstest. Beide Testungen finden in der Regel an einem Termin in der JVA Weiterstadt statt. Bitte beachten Sie, dass die Anzahl der Wiederholungsversuche der psychosozialen Eignungsprüfung begrenzt ist und das Nichtbestehen eines Testungsteils zur Beendigung des Verfahrens an jenem Punkt führt.


Psychosoziale Eignungsprüfung Teil 1

Der erste Prüfungstag beginnt mit der schriftlichen Testung. Wir bitten Sie sich insbesondere auf

  • die Testung der Intelligenz und
  • die Testung der deutschen Sprachkompetenz (u.a. Rechtschreibung und Sprachverständnis)

vorzubereiten.

Der Fitnesstest wird im Anschluss in der Sporthalle abgenommen. Bitte bringen Sie hierzu entsprechende Sportkleidung und Sportschuhe mit. Umkleiden und Duschmöglichkeiten stehen Ihnen in der Sporthalle zur Verfügung.

Der Fitnesstest besteht aus folgenden Bereichen:

  • Der Flexibilitätstest
  • Der Koordinationstest
  • Der Kraft – Test
  • Der Ausdauertest

Die Übungen des Fitnesstests können Sie sich im Dokument unter „Downloads“   ansehen. Wir empfehlen Ihnen sich langfristig auf den Fitnesstest vorzubereiten.


Psychosoziale Eignungsprüfung Teil 2

Haben Sie den ersten Prüfungstag erfolgreich absolviert werden Sie zum zweiten Teil in das H.B. Wagnitz-Seminar in Wiesbaden  eingeladen. Hier absolvieren Sie eine Gruppenaufgabe und ein Einzelgespräch vor dem Prüfungsausschuss. Im Fokus stehen hierbei vollzugsspezifische Anforderungen.


Zentrales Verfahren

Bewerberinnen und Bewerber, die sich zentral im H. B. Wagnitz-Seminar – Dienstleistungszentrum für den hessischen Justizvollzug – beworben haben, werden direkt zur schriftlichen Testung eingeladen. Bei Bestehen des schriftlichen Testverfahrens kann direkt ein Termin für den Fitnesstest und das Assessment Center vor Ort gebucht werden. Sollte der Test im ersten Versuch nicht bestanden werden, so kann direkt ein Wiederholungstermin gebucht werden.


Amtsärztliche Untersuchung

Die Tätigkeit im Mittleren Justizdienst (Allgemeinen Vollzugsdienst) stellt besondere Anforderungen an die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit sowie an die seelische Belastbarkeit des Bewerbers. Die gesundheitliche Eignung für den Mittleren Justizdienst (Allgemeinen Vollzugsdienst) ist deshalb mit besonderen ärztlichen Maßstäben zu beurteilten. Durch die Einstellungsuntersuchung wird festgestellt, ob der Bewerber den Anforderungen des Mittleren Justizdienstes (Allgemeinen Vollzugsdienstes) gewachsen ist Grundlage für die Untersuchung ist die Polizeidienstvorschrift (PDV 300).

Bei Vorliegen von Ausschlussgründen (siehe Merkblatt "Ausschlussgründe nach PDV 300" (PDF)  kann eine Einstellung für den allgemeinen Vollzugsdienst nicht erfolgen. Bitte beachten Sie, dass aber auch während der Einstellungsuntersuchung noch Untauglichkeitskriterien festgestellt werden können.

Sollte einer der Kriterien (Ausschlussgründe) bei Ihnen zu treffen, ist zu empfehlen, die Bewerbung zurückzuziehen.

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Hessische Bezügestelle

Besoldungstabellen

Die vom Hessischen Ministerium des Inneren und Sport im Mitarbeiterportal des Landes Hessen eingestellten Besoldungstabellen nach dem Gesetz zur Anpassung der Dienst-, Amts- und Versorgungsbezüge 2011/2012 (Hessisches Besoldungs- und Versorgungsanpassungsgesetz 2011/2012 - HBVAnpG 2011/2012) vom 06. Oktober 2011

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